Auslobung

In Anerkennung und Würdigung besonderer Verdienste und Leistungen für „Wege zur Naturerziehung“, stiftete die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) im Jahre 1992 aus Anlass ihres 170-jährigen Bestehens und der 10-jährigen Präsidentschaft von Gräfin Sonja Bernadotte, Insel Mainau, einen Preis für „Wege zur Naturerziehung“. Anlässlich der 20-jährigen Präsidentschaft von Gräfin Sonja Bernadotte wurde der Preis umbenannt in: „Sonja-Bernadotte-Preis für Wege zur Naturerziehung“.

Gräfin Sonja Bernadotte hat mit Übernahme ihrer Präsidentschaft vielfältige Aktionen in Gang gesetzt, um „Wege zur Naturerziehung“ zu finden und voranzugehen. Ab 1984 wurden entsprechende Seminare durchgeführt, die dazu führten, dass sich eine eigene Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umwelterziehung bildete, Schulgärten verstärkt bundesweit eingerichtet und Initiativen zur Einbindung der elementaren Naturerziehung in die Umwelterziehung unternommen wurden.
Mit Erfolg wurden umsetzbare Beispiele für Naturerziehung entwickelt und realisiert.

Ziel

Der „Sonja-Bernadotte-Preis für Wege zur Naturerziehung“ ist als Auszeichnung für herausragende Leistungen für Wege zur Naturerziehung gedacht.
Der Preis soll den Stellenwert der Naturerziehung und Naturerfahrung bewusst machen, das Engagement für die Naturerziehung verstärken und den Einsatz finanziell unterstützen.

Leistung

Mit dem „Sonja-Bernadotte-Preis für Wege zur Naturerziehung“ sollen Einzelpersonen, Gruppen, Schulen/Hochschulen, Institutionen, Verbände, Unternehmen und Kommunen ausgezeichnet werden, die durch Einrichtungen wie Schulgärten, schulbiologische Einrichtungen, Naturschutzzentren und andere außerschulische Lernorte sowie durch Projekte, Aktionen, Nutzungsbeispiele und Aufgabenstellungen für die Naturerziehung, „Wege zur Naturerziehung“ gehen. Der Preisträger kann aus Europa stammen.

Vergabe

Der „Sonja-Bernadotte-Preis für Wege zur Naturerziehung“ soll jährlich vergeben werden. Über die Verleihung wird eine Urkunde ausgestellt. Sie ist mit einem Geldpreis von zur Zeit 1.500.- EURO verbunden. Die Lennart-Bernadotte-Stiftung stellt im Rahmen ihrer Möglichkeiten die notwendigen Geldmittel zur Verfügung und wird in angemessener Form in der Urkunde erwähnt. Ein Beitrag zu den Reisekosten wird in angemessener Höhe dem Preisträger gewährt.
Urkunde und Geldpreis gehen in das Eigentum der ausgezeichneten Person oder Stelle über.
Die Verleihung erfolgt in Verbindung mit der Jahreshauptversammlung der DGG.

Vorschlagswesen

Ein Kuratorium ermittelt bis zum 01.08. eines jeden Jahres den Preisträger. Das Präsidium der DGG hat das Recht, geeignete Preisträger vorzuschlagen.

Entscheidung

Die Entscheidung über den Preisträger trifft ein Kuratorium. Dieses setzt sich aus mindestens 5 und maximal 7 Vertretern zusammen, u.z. aus dem wissenschaftlichen-, praktischen- und Verbandsbereich der Naturerziehung. Die Mitglieder werden durch das Präsidium der DGG berufen.
Der/die Vorsitzende wird vom Kuratorium bestimmt und übernimmt die Abstimmung. Die Entscheidung muss einstimmig getroffen werden. Sie ist unabhängig zu fällen und ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Kuratorium teilt den Preisträger unverzüglich der DGG mit.

Anerkennung

Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft übernimmt die Ausfertigung von Urkunden und entsprechenden Veröffentlichungen. Sie ermittelt eine geeignete Persönlichkeit für die Laudatio.
Die DGG organisiert die Verleihung und sorgt für eine angemessene Dokumentation.